Digitale Kompetenz

Akademie zur DigitalisierungDigitale Kompetenz

Digitale Kompetenz ist für Führungs­kräfte und Mitar­beiter heute wichtig, denn sie werden in unserer Gesell­schaft, Wirtschaft und in Unter­nehmen erwartet. In der digitalen Trans­for­mation sind digitale Kompe­tenzen die wichtigsten Erfolgs­fak­toren für digitales Wachstum. Digitales Wachstum fördert im Unter­nehmen monetäre Finanz­ströme durch skalierbare Geschäfts­mo­delle mit digitalen Produkten.

Mitar­beiter fördern durch den Erwerb digitaler Kompe­tenzen ihr persön­liches Wachstum mit sozialen, techno­lo­gi­schen und kommu­ni­ka­tiven Fähig­keiten. Sie sichern sich damit ihren Marktwert sowie den Zugang zu modernen Berufs­bildern, Aufstiegs­chancen für Karriere und somit mehr Gehalt und mehr Freiräume in der Arbeit. Lesen Sie dazu McKinsey Studie: Die Digita­li­sierung erfordert digitale Kompe­tenzen.

Zum Erwerb digitaler Kompe­tenzen sind kunden­zen­triertes Denken, agiles Arbeiten und ein Verständnis digitaler Techno­logien relevant. Ebenso zählen moderne Methoden zur Unter­neh­mens­planung (Geschäfts­modell-Innova­tionen) und Entwicklung digitaler Produkt-Innova­tionen zu den wesent­lichen Erfolgs­fak­toren im Bereich digitaler Kompe­tenzen.

Was ist digitale Kompetenz?

Der Begriff Digitale Kompetenz steht mit Begriffen aus der Medien­päd­agogik in Verbindung wie: Digitale Medien­kom­petenz, Digita­li­sierung, digitale Bildung, Lernen 4.0 und Industrie 4.0. Digitale Kompe­tenzen sind alle Fähig­keiten, die ein Mensch benötigt, um sich im digitalen Umfeld wie Wirtschaft, Unter­nehmen und Gesell­schaft zu orien­tieren. Zum Erwerb digitaler Kompe­tenzen ist lebens­langes Lernen erfor­derlich, um beständig Neues zu lernen und neue Fähig­keiten zu erwerben.

Digitale Kompetenz umfasst mehr als techno­lo­gi­sches Know-how. Es umfasst eine breite Vielfalt komplexer Fähig­keiten in drei Dimen­sionen:

  • Mindset: Denk- und Verhal­tens­weisen über Strategien, Identi­täten, Haltung / Ethik
  • Skillset: Fähig­keiten zum konstruk­tiven Umgang mit Verän­de­rungen der Digita­li­sierung
  • Toolset: Einsatz, Konfi­gu­ration und Bedienung von techno­lo­gi­schen Anwen­dungen.

Was ist digitale Medien­kom­petenz?

Digitale Kompetenz basiert auf der Medien­kom­petenz. Durch die starke Entwicklung digitaler Medien seit den 1990er Jahren gilt digitale Medien­kom­petenz nicht nur als ein relevanter Bestandteil der digitalen Kompe­tenzen, sondern auch als voraus­zu­set­zendes Wissen in unserer Gesell­schaft, Wirtschaft und in Unter­nehmen.

Dazu zählt insbe­sondere die kritische Haltung gegenüber Medien, die für eine aufklä­rende und reflek­tie­rende Medien­wahr­nehmung relevant ist. Medien­kritik beinhaltet kritisch gegenüber medialen Angeboten wie Fake-News zu sein, sich damit ausein­ander zu setzen und diese richtig einzu­schätzen.

Was sind digitale Fähig­keiten?

Es gibt keine allgemein gültige Definition von digitalen Fähig­keiten. Aller­dings ist es hilfreich, einzelne digitale Kompe­tenzen vonein­ander abzugrenzen, beispiels­weise digitale Fähig­keiten bezüglich:

  • Daten-Management: Daten-Verar­beitung und ‑Sicherung wie Daten­schutz
  • Erstellung von Inhalten wie Blog-Artikel für das Content Marketing
  • Kommu­ni­ka­tions-Tool Nutzung wie Social Media Netzwerke
  • Erarbeitung von Problem­lö­sungen zum Beispiel mit agilem Projekt­ma­nagement
  • Ausar­beiten umfas­sender Handlungs­stra­tegien wie digitale Produkte entwi­ckeln.

Wie kann man digitale Kompetenz diffe­ren­zieren?

Unter dem Begriff lassen sich Fertig­keiten aus der Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie, Medien­kom­petenz und sozio­kul­tu­relle Fähig­keiten auf gesell­schaft­licher und persön­licher Entwick­lungs­ebene diffe­ren­zieren. Ganz grob lassen sich vier Kompe­tenz­be­reiche unter­scheiden:

  1. Fachlich-metho­dische Kompe­tenzen, um autonom Lösungen für Probleme zu finden.
  2. Aktivitäts-umset­zungs­ori­en­tierte Kompe­tenzen, um eigene Pläne und Absichten umzusetzen.
  3. Sozial-kommu­ni­kative Kompe­tenzen, um mit anderen Menschen zu kommu­ni­zieren.
  4. Personale Kompe­tenzen, um sich selbst einzu­schätzen und sich weiter zu entwi­ckeln.

Wie kann man digitale Kompetenz zur digitalen Trans­for­mation erwerben?

Im unter­neh­me­ri­schen Fokus der digitalen Trans­for­ma­tionen mit Strategie, Umsetzung und Management sind drei Bestand­teile relevant: Menschen, Business und Techno­logie:

  1. Menschen mitnehmen: Change Management mit offener Unter­nehmens- und Führungs­kultur, trans­pa­rente Unter­neh­mens­kom­mu­ni­kation, Employer Branding, Genera­tionen verbinden New Work und die tradi­tio­nelle Unter­neh­menswelt.
  2. Digitales Business entwi­ckeln: Branchen- und Markt- und Business-Analysen sind wichtig, um die Poten­ziale einschätzen: Wie ist die Digita­li­sierung in meiner Branche voran­ge­schritten? Welche Vorreiter gibt es? In welchem Reifegrad ist mein Unter­nehmen? Wie hat sich das Kunden­ver­halten verändert? Gibt es Innovation, die mein Geschäfts­modell, Produkte oder Services gefährden? Mit der Potenzial-Analyse kann man neue Markt-Chancen definieren. Dabei muss man auch entscheiden, ob Inter­na­tio­na­li­sierung mit der Platt­form­stra­tegie relevante Optionen für die Digital Strategie ist.
  3. Im Bereich Techno­logie: Welche techno­lo­gische Infra­struktur benötige ich zur Umsetzung meiner digitalen Strategie? Für das digitale Business sind intel­li­gente Prozesse in der Organi­sation relevante Themen. Eine effiziente Techno­logie spart Geld durch Automation, beschleunigt Prozesse und minimiert Fehler. Aber dafür muss man sich auskennen mit Techno­logie. Deshalb sind Themen wie Cloud Computing, Big Data, Internet der Dinge, mobiles Internet, soziale Netzwerke, Crowd­sourcing und künst­liche Intel­ligenz wichtig.

Wie kann man digitale Kompetenz aufbauen?

  • Weiter­bil­dungen fördern den Erwerb digitaler Kompe­tenzen.
  • Online Kurse und Webinare bieten viele Chancen digitale Kompe­tenzen zu erwerben.
  • Blogs, Bücher, Podcast, Youtube Videos sind kosten­günstige Quellen zur Weiter­bildung.
  • Ein Digital-Coach ist vermutlich die beste Variante, aber auch kostspielig.
  • Netzwerk­treffen, Meetups und Events: Der Austausch mit digitalen Experten ist wichtig.
  • Vernetzung mit Experten in sozialen Netzwerken bringt neue Perspektive und Inspi­ra­tionen.
  • Ein Buddy oder andere Formen für Arbeits­ge­mein­schaften fördern das Lernen vonein­ander.
  • Eine Master­class bietet eine hochwertige Weiter­bildung, die das autonomen Lernen fördert und zugleich in Facebook-Gruppen und Online Meetings den persön­li­chen­Aus­tausch fördert.

Wo kann ich digitale Kompetenz erwerben?

Die Akademie zur Digita­li­sierung vermittelt Fach- und Führungs­kräften digitale Kompe­tenzen, um die digitale Trans­for­mation in Unter­nehmen erfolg­reich zu gestalten. Sie gewinnen hochwertige Leistungen wie Strategie-Beratung mit Experten-Wissen, Workshops für Top-Manager und Online Kurse.  Zudem vermitteln wir Interim‑, Projekt-Manager, Speaker sowie Beiräte zur Digita­li­sierung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Lesen Sie mehr dazu:

McKinsey Studie: Die Digita­li­sierung erfordert digitale Kompe­tenzen

Platt­form­öko­nomie fördern die Moneta­ri­sierung in der Digita­li­sierung