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Change Management

Change Management

Change Management ist ein ganzheitlicher Prozess, um ein Unternehmen erfolgreich durch die Digitale Transformation zu leiten. Viele Führungskräfte sehen keine Notwendigkeit für das Change Management zur Digitalisierung. Ein gravierender Fehler! Denn die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten und bringt viele Neuheiten mit sich, die eine einschlagende Umstellung für Unternehmen nach sich zieht. Oftmals gibt es finanzielle oder technische Gründe für die Zurückhaltung. Zumeist fühlen sich viele Mitarbeiter den neuen Aufgaben nicht gewachsen. Sie wünschen sich neue Arbeitsweisen. Diese Schritt für Schritt aufzubauen, dabei hilft Change Management.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Change Management?

Change Management ist ein Begriff, der mit zunehmender Digitalisierung unserer Arbeitswelt, für viele Firmen immer wichtiger wird. Viele verkrustete Strukturen in Unternehmen werden zurzeit hart auf die Probe gestellt und mit Change Management verändert. Unternehmen müssen sich immer wieder flexibel an neue Rahmenbedingungen anpassen. Doch ein Geschäftsmodell komplett umzukrempeln und neu anzulegen, ist in keiner Branche einfach. Für diese große Veränderung braucht es Zeit, Teamgeist und Offenheit. Nur, wenn man sich der Veränderung gegenüber öffnet, ist die Erneuerung gut und erfolgreich.

Aber Change bedeutet mehr, als nur hier und da anzusetzen und sich die Optimierung als Ziel zu setzen. Es meint vor allem eine vollständige Neuerfindung einer Wertschöpfung. Das Unternehmen muss eine Entwicklung hin zu einer umfassenden unternehmerischen Legitimation schaffen, die die Existenzberechtigung von Unternehmen gegenüber allen externen und internen Anspruchsgruppen neu begründet. Reines institutionalisiertes Change Management hilft nicht mehr!

Wieso ist Change Management wichtig?

Change Prozesse helfen Unternehmen an neue zukunftsfähige Geschäftsmodelle anzupassen und alle Mitarbeiter dabei mitzunehmen. Es ist dann von Nöten, wenn gravierende Änderungen in einem Unternehmen anstehen, z.B. der Eintritt in neue Märkte, eine Fusion von Unternehmen oder eine komplette Neuausrichtung mit neuem Geschäftsmodell. Die Mitarbeiter müssen dann diese Neuheiten kennenlernen und geschult werden, damit das Unternehmen auch nach außen hin eine starke Positionierung einnehmen kann.

Change Projekte helfen den Überblick zu behalten, Schritt für Schritt vorzugehen und niemanden außen vor zu lassen. So verlieren die Mitarbeiter schneller das Gefühl, dem Neuen nicht gewachsen zu sein. Change Management ermöglicht es, den Blick auf neue Produkte, Zielgruppen, Arbeitsprozesse und Schulungen für neues Know-how zu richten und die Fäden aus allen Bereichen zusammenzuhalten.

Was macht ein Change Manager?

Oft übernimmt die Rolle des Change Managers die Führungskraft im Unternehmen. Sie stößt neue Wege an und ist verantwortlich dafür, dass jeder Mitarbeiter sich mit entwickelt und den neuen Weg mit geht. Der CEO muss den Wandel unterstützen, damit die digitale Transformation gelingt. In einigen Fällen agieren auch externe Berater als Change Manager bzw. stehen den Führungskräften und Team tatkräftig zur Seite. Im Grunde hat der Change Manager vier Aufgaben, die helfen ein Unternehmen digital voranzutreiben:

  1. Vision formulieren: Zunächst muss der CEO oder Change Manager den Mitarbeitern verdeutlichen, was die Digitalisierung für das Unternehmen bedeutet. Die Chancen und Ziele müssen klar definiert werden, z.B. höhere Kunden-Zufriedenheit, ein digitale Wertschöpfung und mehr Profit.
  2. Roadmap entwickeln: Dann sollte ein konkreter Plan aufgestellt werden, wie die Ziele zur Digitalisierung umgesetzt werden können. Wer übernimmt welche Aufgabe? Wie ist das mit den bisherigen Aufgaben zu vereinbaren? Natürlich soll kein Mitarbeiter überfordert werden.
  3. Belegschaft motivieren: Den Zusammenhalt stärken, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Change Managers. Er muss selbst engagiert an die digitale Transformation glauben und den Mitarbeitern den Reiz der digitalen Welt und ihren Möglichkeiten vor Augen führen. Die Belohnung der Belegschaft ist da auch ein hilfreicher Aspekt.
  4. Digitaler Storyteller: Eine neue Aufgabe für den Change Manager ist das digitale Storytelling. Er muss dafür sorgen, dass sich ein perfekter Veränderungsprozess durch jede Abteilung zieht. Er muss die Geschichte finden, die Mitarbeiter für den digitalen Wandel motivieren und begeistern. Als Digital Leader stehen Führungskräfte deutlich mehr im Vordergrund als bisher. Dazu zählt natürlich auch ein reichhaltiges Netzwerk mit Social Media, Blog- und Video-Beiträgen.

Wie kann Change Management erfolgreich gelingen?

Damit Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich durchlaufen können, existieren fünf Phasen, die im Change Management aufeinander aufbauen.

  1. Analyse: In der Phase der Analyse werden Kunden auf ihre Bedürfnisse, auf den Kundenwert und auf die Markt-Segmentierung analysiert. Dadurch ist es für Unternehmen möglich, die Anforderungen seitens der Kunden zu erkennen. Zusätzlich findet eine Analyse der Wettbewerber statt, deren Daten dann auf die aktuelle Positionierung und etwaige neue Marktteilnehmer ausgewertet werden. Als letzter Punkt dieser Phase findet die Analyse der Unternehmensfähigkeit statt, in der die derzeitige Situation des Unternehmens analysiert und auf das Potential hin untersucht wird, die digitale Transformation erfolgreich abzuschließen.
  2. Strategie: In der Phase der Strategie-Entwicklung findet eine Definition der Marktpositionierung statt. Das bedeutet, dass das Unternehmen bestimmt, in welche Märkte es eintreten soll. Es wird eine möglichst erfolgsversprechende Stellung geschaffen, um sich bei den Kunden von den Wettbewerbern abzusetzen. Während der Selektion der Zielgruppe wird entschieden, auf welche Kunden-Gruppen das Unternehmen in Zukunft abzielt.
  3. Design: Während der Design-Phase wird innerhalb des Unternehmens festgelegt, was das Unternehmen bei den Kunden erreichen möchte, wie dies mit welchen Angeboten geschehen soll und ob es alternative Möglichkeiten und Chancen gibt. In dieser Phase findet die genauere Konstruktion des Geschäftsmodells statt.
  4. Organisation: In dieser Phase findet ein Wandel der Strukturen statt. Das bedeutet, dass durch die Veränderung des Unternehmens und durch die damit verbundene Neuausrichtung eine digitale Geschäftsebene entwickelt werden muss. Dies geschieht auf drei Ebenen: Auf der ersten Ebene findet eine Neustrukturierung der personellen Zusammensetzung sowie der Unternehmensstruktur und der Unternehmenskultur statt. Da durch den digitalen Wandel innerhalb des Unternehmens neue Prozesse entstehen, findet in der zweiten Ebene die Veränderung der internen Systeme statt. Dazu gehören sowohl Unternehmensprozesse, wie auch Systemprozesse. Auf der dritten Ebene finden die Neustrukturierung der Unternehmensstruktur, sowie die Anpassung des Unternehmenscontrollings an die neuen Gegebenheiten statt.
  5. Transformation: In der fünften Phase findet die eigentliche Umwandlung des Unternehmens statt, wobei die Unternehmensentwicklung nicht nur intern stattfindet, sondern auch durch ein verändertes Branding sowie die externe Kommunikation und PR nach außen getragen wird.

Anfrage zur Weiterbildung

Change Management braucht starke Führungsqualitäten und organisatorische Fertigkeiten. Gleichzeitig müssen Trends und Entwicklungen im Blick behalten werden. Qualifizierte digitale Weiterbildungsangebote sind noch rar am Markt. Hier bietet die Weiterbildung zum Digitalisierungsmanager sowie Innovationsmanager der Akademie zur Digitalisierung ein hochwertiges Angebot, das die vorhandenen digitalen Kompetenzen und Talente von Mitarbeitern und Führungskräften fördert. Die Weiterbildungen zur Digitalisierung beflügeln die eigene Karriere und wirken als Booster in der digitalen Wirtschaft.

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Dr. Claudia Hilker

Gründer und Inhaber: Akademie zur Digitalisierung