Agiles Management

Die Digita­li­sierung verändert die Arbeitswelt durch agiles Management so stark, dass man von einer digitalen Revolution spricht. Wir benötigen neue Leitbilder für die Arbeitswelt

Angesichts der Digita­li­sierung benötigen wir ein neues Leitbild für die Arbeitswelt, da sich die Anfor­de­rungen verändert haben. Viele Projekte sind heute komplexer geworden durch die neuen Anfor­de­rungen von Kunden, Techno­logien und  neuen Rahmen­be­din­gungen wie Daten­schutz. Unter­nehmen stehen heute mehr denn je vor komplexen Heraus­for­de­rungen, die scheinbar kaum zu bewäl­tigen sind.

  • Früher waren Führungs­kräfte in erster Linie dafür zuständig, Mitar­beiter zu motivieren und langfristig gesteckte Zielvor­gaben zu erreichen.
  • Heute sind Führungs­kräfte mit ständig wechselnden Anfor­de­rungen konfron­tiert, für die Sie schnell passende Lösungen finden müssen.

Klassische Management Konzepte halten diesen Anfor­de­rungen nicht stand, weil sie zu langsam, zu starr und zu unfle­xibel sind

Agiles Management bringt Flexi­bi­lität

In diesem Kontext erfüllt das agile Management die neuen Anfor­de­rungen, komplexe Anfor­de­rungen zu erfüllen. Damit kann man, Struk­turen und Prozesse hinter­fragen, flexibler werden und sich dem stetigen Wandel auch in der Perso­nal­führung anzupassen. Es gelingt aller­dings nur, wenn ein Umdenken statt­findet und der digitale Wandel auch wirklich in die Tat umgesetzt wird.

Agiles Management ist digital und flexibel. Es zeigt neue Perspek­tiven und Gestal­tungs­chancen für die Zukunft auf. Diese Entwicklung geht mit einem techni­schen Entwicklung, gesell­schaft­lichen Verän­de­rungen und einem kultu­rellen Werte­wandel einher.

Was ist agiles Management?

Agiles Management setzt an der Stelle an, wo viele klassische Manage­ment­systeme vermehrt auf Probleme stoßen.

  • Veraltete Führungs­kon­zepte sind meist viel zu langsam und rigide, um in einem hohen Tempo Ziele zu erreichen.
  • Agiles Management will auf Änderungen und neue Rahmen­be­din­gungen in kürzester Zeit reagieren.

Entschei­dungen sollen nicht erst durch eine schier endlose Bürokratie via Top-Managaement laufen, sondern schnell und flexibel in Teams getroffen werden können. Agiles Management will Entwick­lungen vorab erkennen und proaktiv handeln. Damit gewinnen Unter­nehmen Vorsprung vor der Konkurrenz, denn wenn man vorzeitig auf Verän­de­rungen reagiert, gewinnt man Vorreiter-Positionen.

Agiles Management braucht profes­sio­nelle Spiel­regeln

Schwie­rig­keiten gibt es jedoch oftmals bei der Umsetzung eines agilen Manage­ments in der Praxis. Eine Info per Mail die Mitar­beiter reicht nicht, dass von nun an auf mehr agiles Management startet. Nur wenn die nötigen Voraus­set­zungen geschaffen werden und sowohl im Management als auch bei den Mitar­beitern ein Umdenken statt­findet, ist agiles Management erfolg­reich.

Agiles Management kann starre Organi­sa­tionen durch flexible Modelle ersetzen, das dem ständigen Wandel gewachsen ist und auf jede noch so kurzfristige Verän­derung vorbe­reitet ist. Damit das funktio­niert, müssen jedoch einige wichtige Spiel­regeln im Unter­nehmen etabliert werden.

  1. Vertrauen ist eine wichtige Basis für agiles Management. Jeder Mitar­beiter sollte das Vertrauen genießen, eigen­ständige Entschei­dungen zu treffen und selbst­ständig zu handeln, anstatt immer nur auf Anwei­sungen von oben zu warten. Führungs­kräfte im agilen Management benötigen neuen Rolle zur Identi­fi­kation. Sie werden zum Berater und Coach für ihre Mitar­beiter.
  2. Kommu­ni­kation: Auf Verän­de­rungen können Teams nur dann richtig reagieren, wenn alle Betei­ligten jederzeit vollkommen infor­miert sind und welche Erwar­tungen und Ziele zu erfüllen sind. Wenn z. B. ein Kunde  seine Meinung über das Design ändert, muss sofort ein Austausch statt­finden, um eine Lösung zu entwi­ckeln. Deshalb sind Sprints erfor­derlich.
  3. Fehler­kultur: Agiles Management macht es erfor­derlich, Probleme offen anzusprechen – von Führungs­kräften und Mitar­beitern. Nur ein offener Umgang damit macht es möglich, veraltete Denkmuster zu hinter­fragen und zu erneuern. In vielen Unter­neh­mens­kul­turen ist es verpönt, seine Probleme zu teilen, weil man damit Schwäche verbindet.
  4. Flache Hierar­chien: Lange Entschei­dungswege sind heute kaum noch prakti­kabel. Gerade im Dienst­leis­tungs­be­reich wollen Menschen schnelle Hilfe für Ihre Anliegen – und nicht darauf vertröstet werden, dass sich irgend­jemand in den nächsten Tagen oder Wochen vielleicht einmal melden wird.
  5. Kurze Umset­zungs­zyklen: Heute reicht es nicht aus, sich erst am Schluss Gedanken darüber zu machen, ob das Ergebnis den Kunden- bzw. Markt-Erwar­tungen entspricht. Kurze Umset­zungs­zyklen sind  ein Kernelement im agilen Management, um Entwick­lungen regel­mäßig zu überprüfen, um Projekte flexibel in die gewünschte Richtung zu steuern.
  6. Delegieren: Im klassi­schen Management leiden Führungs­kräfte unter einem Kontroll­zwang: sie wollen alles kontrol­lieren und am liebsten jede Aufgabe selbst übernehmen. Dabei geht jedoch viel Zeit verloren und die Fähig­keiten der Mitar­beiter werden nicht genutzt, die oftmals viel bessere Fähig­keiten für die Aufgaben haben. Deligieren ist deshalb ganz wichtig.

Unsere Angebote zum Thema:

  • Leistungen wie Beratung, Workshop, Weiter­bildung, Seminare, Vortrag
  • Zielgruppen: Fach- und Führungs­kräfte sowie Top-Manager auf C-Level
  • Weitere Formate auf Anfrage wie BarCamp, Round Table, Design Thinking

Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage über Kontakt.

Agiles Management mit Dr. Claudia Hilker