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Weiterbildung Digitalisierungsmanager: Job mit Zukunft

In vielen Unternehmen zählt die Digitalisierung bereits zum Alltag. Unternehmen passen Geschäftsmodelle, Produkte, Prozesse sowie Führung, Kultur und Kommunikation an neue Anforderungen an. Die digitale Transformation formt die neue Arbeitswelt 4.0. Einige Berufe verschwinden, neue Berufe entstehen, um die neuen Herausforderungen zu meistern.

McKinsey schätzt, dass 50 % der Tätigkeiten bald von Maschinen übernommen werden. Somit müssen 75 bis 375 Mio. Menschen ihre Berufsgruppe wechseln und neue Fähigkeiten erlernen. Das ist ein gigantischer Umbruch in der Arbeitswelt.

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Welche Berufe verschwinden durch die Digitalisierung? Welche Berufe haben eine Zukunft? Das Berufsbild „Digitalisierungsmanager/in“ wird dabei näher beleuchtet, weil es spannende Aussichten hat.

Berufe ohne Zukunft

Die renommierte University of Oxford prophezeit, dass in den nächsten 25 Jahren 47 Prozent der Jobs in den weit entwickelten Ländern dieser Erde verschwinden werden. Das deckt sich ziemlich gut mit den Erkenntnissen vom McKinsey Global Institut, wonach 50 Prozent menschlicher Tätigkeiten bald von Maschinen übernommen werden.

Berufe ohne Zukunft entstehen durch den Wegfall von Tätigkeiten durch Automatisierung, künstliche Intelligenz und autonomes Fahren. Zu den Berufen ohne Zukunft zählen beispielsweise Fischer, Angestellte an Bankschaltern, Packer, Drucktechniker, Postzusteller, Reporter, Archivar, Anlagenbediener, Reiseverkehrskaufmann und Taxifahrer.

Arbeitswelt der Zukunft: Berufe im Kontext der Digitalisierung

Digitale Fähigkeiten werden wichtiger. Neue Berufe entstehen aufgrund oder in Folge der Digitalisierung. Digitale Kompetenzen spielen in vielen Berufen und auf dem Arbeitsmarkt insgesamt eine immer größere Rolle. Die Studie des Stifterverbandes „Future Skills“ zeigt, dass die Mitarbeiter in den nächsten Jahren neue Schlüsselqualifikationen benötigen, um der zunehmend schnelleren und komplexeren Arbeitswelt 4.0 gerecht zu werden.

Dazu gehört der informierte und souveräne Umgang mit digitalen Daten und gängiger Software. Mitarbeiter müssen in der Lage sein, ihr Wissen digital zu erweitern und benötigen Fähigkeiten zum kollaborativen und agilen Arbeiten. Auch klassische Fähigkeiten müssen ausgebaut werden. Qualifikationen wie Adaptions- und Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, Empathie und Durchhaltevermögen helfen, sich in der neuen Arbeitswelt besser und schneller zurechtzufinden.

Sieben Jobs mit Zukunft, die heute schon gefragt sind

Berufe im Kontext der Digitalisierung boomen. Gefragt sind Experten, die sowohl die technische als auch die wirtschaftliche Seite neuer Technologien verstehen und über kreative, emotionale und soziale Intelligenz verfügen. Die IDG-Studie prognostiziert, dass besonders Fachkräfte in der IT-Sicherheit, Cloud-Architekten und Data Scientists gute Jobchancen haben werden. Weitere Berufsbilder, die sich im Aufwind befinden:

1. Data Scientist: Data Scientists haben die Aufgabe, Big Data so aufzubereiten, dass die Daten verwertbar werden und unterstützen damit Unternehmensentscheidungen.

2. Data Steward: Mit wachsenden Datenmengen steigen auch die Risiken für den Missbrauch von Daten wie Leaks und unerlaubte Nutzung von Kundendaten.

3. Online-Marketing-Manager: Der E-Commerce hat das Berufsfeld Marketing erweitert mit neuen Jobs rund um Multichannel-Marketing, Affiliate- und Influencer-Marketing.

4. SEO-Experte: Suchmaschinen haben das ganze Internet kartografiert. Die Kunst besteht darin, trotz geballter Konkurrenz die kostbare Aufmerksamkeit der Nutzer zu erlangen.

5. Digital Marketers kennen die Internet Wirkungsmechanismen und nutzen Sales Funnel mit Kennzahlen wie Website-Traffic, Clickstreams, Conversion und Nutzerverhalten.

6. Social Media Manager entwickeln Strategien für Social Media Netzwerke wie Facebook und steuern mit Content Marketing und Kampagnen die Echtzeit Kommunikation.

7. Digitalisierungsmanager managen die digitale Transformation in Organisationen. Sie verantworten die Aufgaben zur Strategie-Entwicklung mit Umsetzung und Management und koordinieren die vorigen Berufsbilder.

Digitalisierungsmanager: Karriere, Verdienst und Zukunftsperspektiven

Die Karriere-Aussichten für Digitalisierungsmanager sind sehr gut. Das Gehalt liegt bei circa 70.000 Euro. Aktuell gibt es auf StepStone.de etwa 500 Stellenangebote, viele davon sind in München, Berlin und Hamburg, siehe Grafik. Vermutlich wird sich die Berufsbezeichnung „Digitalisierungsmanager“ am Markt durchsetzen. Eine ähnliche Entwicklung gab es im Berufsbild der Social Media Manager. Zwar entstehen auch weitere neue Berufsbezeichnungen, angepasst an Einsatzfeld, Aufgaben und Position wie: CDO (Chief Digital Officer), Head of Business Transformation oder Digital Transformation Manager. Doch zumeist setzt sich im Sprachgebrauch ein prägnanter einfacher Begriff durch.

Nur wenige Unternehmen (15 Prozent) haben laut Bitkom jetzt einen Digitalisierungsmanager. Die meisten Unternehmen (82 Prozent) haben noch keinen Digitalisierungsmanager. Also ist der Digitalisierungsmanager noch ein ganz junges Berufsbild mit einem großen Potenzial, das mit einer schnellen Entwicklung bezüglich Anzahl Stellenangeboten, Verdienst-Chancen und Wachstumsmöglichkeiten am Arbeitsmarkt überrascht. (Bild Bitkom)

Mit der berufsbegleitenden Weiterbildung “Digitalisierungsmanager/in” erwerben die Teilnehmer digitale Kompetenz für einem zukunftssicheren Job in der Wirtschaft. Digitalisierungsmanager/in mit Praxis-Wissen zur digitalen Transformation werden in der Wirtschaft händeringend gesucht.

Durch aktives Lernen mit vielen Praxis-Übungen erhalten die Teilnehmer wertvolles Fach- und Methodenwissen sowie Führungsfähigkeiten. Die Teilnehmer erarbeiten systematisch innovatives Wissen wie Plattform-Ökonomie und Geschäftsmodell-Innovationen und erwerben mit Cases digitale Kompetenzen zur Entwicklung von Digital-Strategien, Umsetzung und Management im Praxisumfeld.

Bei Interesse schreiben Sie uns eine Mail.



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